Auftakt der EnBW Oberliga der Junioren
A-, B- und C-Junioren
Die neue Saison der EnBW-Oberliga Baden-Württemberg startet mit viel Spannung in allen drei Altersklassen.
Bei den A-Junioren zählt der SSV Reutlingen 1905 Fußball zu den Topfavoriten. Nach dem knapp verpassten Verbleib in der DFB-Nachwuchsliga in der vergangenen Saison will das Team auch diesmal oben angreifen. Zum Auftakt empfängt Reutlingen den Aufsteiger TSG Balingen Fußball, ein echtes Derby im Herzen Württembergs. Ebenfalls interessant: Der SV Waldhof Mannheim reist zum FC-Astoria Walldorf, ein badisches Traditionsduell mit reichlich Oberliga-Erfahrung auf beiden Seiten.
Auch bei den B-Junioren verspricht der Saisonstart Brisanz: Mit dem SV Waldhof Mannheim und dem FC 08 Villingen kehren zwei Teams aus der DFB-Nachwuchsliga zurück, die Liga wächst dadurch auf 13 Mannschaften. Für den SV Waldhof Mannheim geht es direkt ins Derby gegen den SV Sandhausen II, ein Duell zweier benachbarter Leistungszentren aus dem Rhein-Neckar-Raum. Ebenfalls hochkarätig: Der SC Freiburg II trifft zum Auftakt auf die TSG Hoffenheim II. Beide Teams verfügen über exzellente Nachwuchsarbeit und haben in den letzten Jahren immer wieder Talente in den Profibereich gebracht.
In der C-Junioren-Oberliga kehrt mit dem SC Freiburg ein echtes Schwergewicht aus der Regionalliga Süd zurück. Zum Auftakt wartet direkt ein Kracher: Der SC Freiburg tritt auswärts beim SV Waldhof Mannheim an, ein Klassiker zwischen zwei der leistungsstärksten Ausbildungsvereine im Südwesten. Gleich mehrere Oberliga-Duelle versprechen zudem südbadische Lokalspannung: So empfängt Aufsteiger Offenburger FV mit dem Freiburger FC einen Gegner, der in der vergangenen Saison zu überzeugen wusste, während auch das Duell SG HD-Kirchheim gegen den Karlsruher SC einen spannenden Vergleich zwischen einem aufstrebenden Verein in Baden und etabliertem Nachwuchsleistungszentrum bietet.
Der Herbstmeister der A- und B-Junioren qualifiziert sich für die Hauptrunde B der DFB-Nachwuchsliga, während der C-Junioren-Meister in die Regionalliga Süd aufsteigt. Die Anzahl der Absteiger richtet sich nach dem Abschneiden der baden-württembergischen Vertreter in den übergeordneten Ligen.
Autor: Jonathan Rieder