EnBW Junioren Oberliga

Auftakt Saison 2026/27

A-Junioren: Neue Herausforderer im Kampf um die Spitze

Die A-Junioren-EnBW-Oberliga Baden-Württemberg geht mit einer interessanten Mischung aus etablierten Mannschaften und neuen Herausforderern in die Saison 2026/27. Nach einer äußerst engen vergangenen Spielzeit, in der sich die SG Sonnenhof Großaspach erst am letzten Spieltag die Meisterschaft sicherte, ist auch diesmal ein spannendes Rennen, um die vorderen Plätze zu erwarten.

Mit dem VfR Mannheim, dem Offenburger FV und dem VfR Heilbronn stoßen drei Aufsteiger zur Liga. Vor allem der VfR Mannheim bringt dabei interessante Voraussetzungen mit. Der Offenburger FV und VfR Heilbronn wollen sich dagegen zunächst in der neuen Spielklasse etablieren und könnten dabei durchaus für die eine oder andere Überraschung sorgen.

An der Spitze dürfte die Konkurrenz groß sein. Die TSG Balingen wurde vergangene Saison Vizemeister, der SV Waldhof Mannheim belegte Rang drei und auch der Freiburger FC sowie der FC Astoria Walldorf konnten über weite Strecken überzeugen. Der SSV Reutlingen hatte dagegen etwas Abstand zur Spitzengruppe, will nach dem knapp verpassten Verbleib in der DFB-Nachwuchsliga 2024/25 aber wieder angreifen.

Schon der Auftakt hat einiges zu bieten: Reutlingen trifft auf Balingen, während Waldhof Mannheim den FC Astoria Walldorf empfängt. Die Saison verspricht damit von Beginn an intensive Duelle und ein enges Rennen um die Tabellenspitze.

B-Junioren: Enges Rennen um die Spitzenplätze

Bei den B-Junioren dürfte es in der neuen Saison ebenfalls eng zugehen. Die vergangene Spielzeit zeigte bereits, wie ausgeglichen das Feld hinter dem späteren Meister FSV 08 Bietigheim-Bissingen war. Der Karlsruher SC, der 1. FC Heidenheim II, der VfB Stuttgart, FC Astoria Walldorf und weitere Teams lagen in der Spitzengruppe teilweise nur wenige Punkte auseinander.

Mit der SG Sonnenhof Großaspach, der TSG Weinheim und dem Bahlinger SC kommen nun drei Aufsteiger hinzu. Alle drei wollen die Oberliga nicht nur als Zwischenstation sehen, sondern sich möglichst schnell an das höhere Niveau gewöhnen. Besonders interessant ist dabei Großaspach, dass nach dem Meistertitel der A-Junioren nun auch bei der U17 den Schritt in die Oberliga geschafft hat.

An der Spitze ist die Ausgangslage offen. Bietigheim-Bissingen hat mit der Meisterschaft die Messlatte hochgelegt, während Mannschaften wie der Karlsruher SC 2, Heidenheim 2, Walldorf und der SSV Reutlingen gezeigt haben, dass sie in einem engen Rennen mithalten können. Auch die TSG Hoffenheim II dürfte nach einer durchwachsenen Vorsaison auf eine Steigerung hoffen.

Der erste Spieltag liefert bereits interessante Vergleiche. Die TSG Hoffenheim II trifft auf den SV Sandhausen II, der SSV Reutlingen gastiert beim Karlsruher SC II und der FC Astoria Walldorf empfängt die TSG Weinheim. So bekommen die Aufsteiger gleich die Gelegenheit, sich gegen etablierte Oberligisten zu beweisen.

Wie bei den A-Junioren besitzt die Hinrunde eine besondere Bedeutung: Der Herbstmeister qualifiziert sich für die Hauptrunde B der DFB-Nachwuchsliga. Der Kampf um Platz eins dürfte daher von Anfang an mit hoher Intensität geführt werden.

C-Junioren: Neue Saison, offene Ausgangslage

Bei den C-Junioren beginnt eine neue Zeitrechnung. Der SC Freiburg hat sich in der vergangenen Saison die Meisterschaft gesichert und den Aufstieg in die Regionalliga Süd geschafft. Damit ist der Weg frei für einen neuen Meister und gleich mehrere Mannschaften dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf die Spitzenplätze machen.

Mit dem FC Astoria Walldorf, dem SC Pfullendorf und dem VfR Heilbronn kommen drei Aufsteiger hinzu. Besonders Walldorf ist ein interessanter Neuzugang: Der Verein verfügt über viel Erfahrung im leistungsorientierten Nachwuchsfußball und könnte sich durchaus zutrauen, mehr als nur eine Nebenrolle zu spielen. Pfullendorf und Heilbronn stehen dagegen vor der Aufgabe, sich möglichst schnell in der neuen Spielklasse zurechtzufinden.

Die Favoritenrolle ist nach dem Abschied des SC Freiburg entsprechend schwer zu vergeben. Der Karlsruher SC und der SV Sandhausen gehören zu den Mannschaften, die sich im vergangenen Jahr im oberen Bereich behaupten konnten. Auch der SSV Reutlingen und weitere etablierte Oberligisten dürften auf ihre Chance lauern. Gerade in der C-Jugend können sich Kräfteverhältnisse allerdings schnell verändern, sodass auch Überraschungen nicht ausgeschlossen sind.

Zum Auftakt stehen direkt interessante Begegnungen auf dem Programm. Der SSV Reutlingen empfängt die SG HD-Kirchheim, der Karlsruher SC reist zum SC Pfullendorf und der 1. FC Heidenheim trifft auf den Offenburger FV. Damit bekommen die Zuschauer bereits früh einen Eindruck davon, wie sich die neue Oberliga formieren könnte.

Ein Unterschied zu den beiden älteren Jahrgängen bleibt: Bei den C-Junioren geht es nicht um die Qualifikation für die DFB-Nachwuchsliga. Im Mittelpunkt steht der Kampf um die Meisterschaft.
 

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